
Einführung von Udayan Vajpeyi für die Ausstellung Schönheit im Staub.
Udayan Vajpeyi, Poet
Bharat Bhavan Museum, 1995, Bhopal, India
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… Die Stille, die Erhabenheit und die bewusst gewählte Simplifizierung bestimmen den
Charakter, den Goshas Arbeiten übermitteln und ausstrahlen.
… Der Antrieb für ihr künstlerisches Schaffen sind ihre Gefühle und ihre Sinnlichkeit,
manchmal ihre Weisheit. All das betont die Poesie ihrer Gemälde.
Linde Rohardt,
Kunsthistoriker, Kunsthalle Hamburg, Germany
Januar 2005, Hamburg
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…Der Kreislauf des Lebens und das ewige Spiel von Leben und Tod ist was diese Künstlerin
inspiriert und ihr Impulse zu ihrem Schaffen gibt. Wenn ein trockenes Blatt langsam
verwittert, stirbt und zu Boden fällt, entspringt ein neues und wird lebendig. Dies wird so
einfach und subtil porträtiert, dass niemand darüber diskutieren muss. Es gibt keine
Manipulation, keine Ideologie – nur den unvoreingenommenen Blick auf alles, was in der
Natur existiert.
… Man könnte denken, die verwendeten Mittel sind bescheiden, doch diese Bescheidenheit
ist Ergebnis einer intensiven Konzentration und kontemplativen Stille. Die Linien sind
verbunden um die Formen extremer Reduktion und Simplizität ausgeprägt abzugrenzen.
Bern M. Kraske, Kunsthistoriker, Museumsdirektor
Museum Rade am Schloss Reinbek, Germany
7. Juni 1998, Hamburg,
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...Eine Künstlerin, deren Werke die Vergänglichkeit und die Ordnung, die Schönheit und das
Leid des Lebens widerspiegeln.
Katrin Winkler Kulturmanagerin, Potsdam, Germany
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...Goshas Kunst ist geboren aus der Intuition. Um Gestalt anzunehmen – in welcher Form
auch immer, sei es als Malerei, Zeichnung, Druckgraphik, Glasmalerei oder Keramik – wird
der Zustand innerer Ruhe und Kontemplation zu einer conditio sine qua non, zur
unabdingbaren Voraussetzung. Nur dann steigen die inneren Bilder an die Oberfläche hoch
und verlangen danach, Gestalt anzunehmen. Diese Vision von dem zu schaffenden Werk gibt
Gosha den entscheidenden Impuls für den künstlerischen Akt.
Almut Andreae, Art Historian
Altes Rathaus, Potsdam, Germany
Oktober 2008
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…Gosha Nagashima-Soden ist seit mehr als 30 Jahren professionelle Künstlerin. Ihre Kunst
ist eine kohärente Kombination aus kreativem Geist und Blick und einer disziplinierten Hand
mit außerordentlichen technischen Fähigkeiten. Das Ergebnis ist Kunst höchster Qualität und
mit wahrer Bedeutung, die ein lang anhaltendes Vergnügen schenkt. Ihre Arbeiten werden
regelmäßig ausgestellt und in öffentlichen und privaten Sammlungen auf der ganzen Welt
gezeigt.
Trotz, oder vielleicht wegen ihres multi-kulturellen Hintergrundes, ist Goshas Werk sowohl
zeitlos als auch grenzenlos, einfach ein unvoreingenommener Blick auf alles, was in ihrer
Wirklichkeit existiert. Gosha hat im letzten Jahr hier in Potsdam gelebt und gearbeitet.
Altes Rathaus, Potsdam, Germany
6. Oktober 2008
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…Die Gemälde sind gekonnt ausgeführt in Stil und thematischem Milieu und erreichen eine
Schärfe durch die einzigartige Perspektive die in dem Werk mitschwingt. Die kräftigen
erdenen Farben liefern die emotionale Kraft, die durch alle Gemälde ausgedrückt wird.
Durch die Entschiedenheit in Stil, Technik und Perspektive, bin ich überzeugt, dass die
Gemälde in New York und bei unserem internationalen Publikum großen Anklang finden
werden.
Angela DiBello
Direktorin der Agora Gallery/ Chefredakteuerin des ArtisSpectrum Magazins,
New York, USA
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REZENSIONEN
Deutscher Text
in voller Länge
Über Körbe und Luft
Sie kam zu uns und ich begann, wie ein Ortsirrer, sie einzuordnen -geografisch, in einem Land, auf
einem Berg, in einem Flugzeug. Sie sprach über Luft. Sie findet, dass die Luft überall dieselbe ist und
sie gehört der Luft. Sie breitet sich wie transparente Farbe in der Luft ihres Seins aus - direkt vor
meinen Augen. Dann kam ihr Sohn in den Raum, in dem wir gerade sprachen. Ja, er kam mit einem
Strauß aus seinen Liedern, seinen Farben, seinen Tänzen. Eigentlich konnte ich ihn den Raum
betreten fühlen aus tausenden Kilometern Entfernung. Ich konnte die Malerin Gosha sehen, wie sie
ein Portrait malte, ein Portrait ihrer selbst, Malerin Gosha malte das Portrait von Mutter Gosha, die
sich in den Wassern der Liebe spiegelt, in den Augen ihres Sohnes, der den Raum betritt in dem wir
sprechen und doch nicht hereinkommt.
Sie hat einen Teil von sich überall dort hinterlassen, wo sie war oder nicht war. Ihre Gemälde sind
Körbe, in denen sie die Fragmente der Orte sammelt, die von ihrem Dasein eingefärbt werden. Nein,
es sind keine solchen Körbe, in denen sie Erinnerungen aufbewahren würde. Nein, keine
Erinnerungen sondern das Leben selbst.
Gosha sammelt die Farben ihrer Abschiede wie Wolle von den Büschen in den fernen Bergen
Kaschmirs, in Erinnerung an die weisen Worte ihres Vaters: „Nimm nur diejenige, die auf den
Strauch gefallen ist....“ Udayan Vajpeyi, Poet
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Sehen Sie meine Arbeiten im HÜS BI HÜS, Keitum, Sylt
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